Sex in singen sex vor publikum

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Nur noch herumreisen, angeln und jagen, beschreibt Childers seinen amerikanischen Frühpensionärs-Traum. Dabei ist Childers sichtlich stolz, auf das, was er geleistet hat. Gerne will der Prediger auch seine Zuhörer inspirieren, sich für den Glauben und die Mitmenschen einzusetzen. Er glaube, dass das Gegenteil der Fall sei: Und vielleicht, weil diese Erkenntnis ausgerechnet von ihm, dem Dampfplauderer, kommt, muss er kurz schmunzeln.

Das Publikum in der Scheffelhalle ist offen für die Botschaft des Predigers. Als Childers am Ende seines fast zweistündigen Vortrags zum gemeinsamen Gebet einlädt, erheben sich fast alle der knapp Besucher. Mit geschlossenen Augen bitten sie: Sam Childers wuchs in den Hügeln von Pennsylvania auf. In seiner Jugend war er häufig in Schlägereien verwickelt. Später übernahm er die bewaffnete Bewachung einschlägig bekannter Drogen-Dealer.

Heute lebt Childers in Uganda und hat sieben Waisenhäuser mitaufgebaut. Die Freikirche lehne Sex vor der Ehe ab. Homosexualität werde als Sünde betrachtet. Die seelischen, psychischen und körperlichen Folgen seien nicht kalkulierbar. Bereits vor dem Start des Vortrags hält es das Publikum nicht auf den Sitzen. ICF Er habe darauf bestanden, dass die Arbeiter weiter bohren — tiefer und tiefer und tiefer.

ICF beschreibt sich selbst als überkonfessionelle Freikirche auf biblischer Grundlage. Ziel sei es, Kirche dynamisch und lebensnah zu gestalten, schreibt die Organisation auf ihrer Homepage. Das zeigt sich im Einsatz von bewusst emotionaler moderner Musik und Multimedia-Technik. Die Organisation ist in zehn Ländern aktiv. Der Hauptsitz befindet sich in Zürich.

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Was hätten wir besser machen können? Neu aus diesem Ressort. Singen Hinter der Uniform: Was Polizisten wegstecken müssen. Begonnen habe ich in Berlin als Sängerin, trat dort auch bei offenen Bühnen auf.

Schnell habe ich gelernt, dass man nicht schweigend ans Mikrofon treten kann. Ich bin als Künstler immer offen für neue Strömungen und versuchte mich ganz ohne Musik, nur mit Sprache. Relativ schnell wurde ich dann vom Club gefragt, ob ich moderieren möchte. Ich kritisiere immer auf Augenhöhe, nehme mich selber von der Kritik auch nicht aus. Politiker-Bashing liegt mir fern und ich halte selbst kleine Entscheidungsprozesse auf kommunaler Ebene für zu komplex um sie auf eine Pointe herunterzubrechen.

Politikverdrossenheit halte ich für hochgefährlich. Ich fordere die Leute lieber auf, am März zur Wahl zu gehen. Nicht jede Antwort, die aus dem Publikum kommt, gefällt mir. Und wenn ich sage: Es kommen aber auf Nachfrage teilweise auch sehr komische, manchmal rührende Sachen ans Licht und die Spontaneität des Künstlers ist ja das Tolle daran, Kunst live zu erleben.

Wie ich immer sage: Ich richte mich immer nach meinem eigenen Geschmack. Tabus zu übertreten ist okay, wenn es den Sinn hat, Inhalte zu vermitteln, die man anders nicht übertragen könnte. Wenn es aber nur darum geht, Grenzen zu verletzen, um einen gewissen Schockeffekt beim Publikum zu erreichen, ist für mich auch die Grenze des guten Geschmacks erreicht.

Zudem hängt es stark davon ab, in welchem Kontext man heikle, oder intime Dinge ausspricht. Es ist ein Unterschied, ob ich mich hämisch über geliftete Promis lustig mache, oder mich selbst und meine Winke-Arme und meine Probleme mit der Intimrasur zum Zentrum des Spotts mache.

Oft sind dabei genau die Dinge, von denen ich beim Entwickeln des Programms glaubte: Und es ist ein wunderschöner Moment, wenn Menschen zusammen in einem Saal über dasselbe lachen. Frau Brandl, wie und wann entstand der Gedanke: Ich will Kabarettistin werden? Wie kam es dazu?

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Er habe darauf bestanden, dass die Arbeiter weiter bohren — tiefer und tiefer und tiefer. Applaus in der Scheffelhalle. Zugegeben, er prahle ein bisschen, gibt Childers zu — aber er prahle ja für Jesus. Die überwiegend jugendlichen Zuschauer in der Scheffelhalle finden das voll okay. Das wiederum ist kein Wunder: Aber Childers ist nicht hier, um über seine Zeit als Delinquent und Drogendealer zu sprechen.

Es geht ihm um die Wandlung, die er inspiriert vom christlichen Glauben durchgemacht hat — seine Berufung. Denn seit er vor 22 Jahren zum ersten Mal nach Afrika reiste, hat das ehemalige Gang-Mitglied sieben Waisenhäuser und mehr als 40 Brunnen errichten lassen. Heute lebt Sam Childers als Missionar in Uganda. Einfach sei ihm seine Transformation vom Saulus zum Paulus nicht gefallen: Und ich hatte einen Plan.

Nur noch herumreisen, angeln und jagen, beschreibt Childers seinen amerikanischen Frühpensionärs-Traum. Dabei ist Childers sichtlich stolz, auf das, was er geleistet hat. Gerne will der Prediger auch seine Zuhörer inspirieren, sich für den Glauben und die Mitmenschen einzusetzen.

Er glaube, dass das Gegenteil der Fall sei: Und vielleicht, weil diese Erkenntnis ausgerechnet von ihm, dem Dampfplauderer, kommt, muss er kurz schmunzeln. Das Publikum in der Scheffelhalle ist offen für die Botschaft des Predigers. Als Childers am Ende seines fast zweistündigen Vortrags zum gemeinsamen Gebet einlädt, erheben sich fast alle der knapp Besucher. Mit geschlossenen Augen bitten sie: Sam Childers wuchs in den Hügeln von Pennsylvania auf. In seiner Jugend war er häufig in Schlägereien verwickelt.

Später übernahm er die bewaffnete Bewachung einschlägig bekannter Drogen-Dealer. Heute lebt Childers in Uganda und hat sieben Waisenhäuser mitaufgebaut. Die Freikirche lehne Sex vor der Ehe ab. Homosexualität werde als Sünde betrachtet. Die seelischen, psychischen und körperlichen Folgen seien nicht kalkulierbar.

Bereits vor dem Start des Vortrags hält es das Publikum nicht auf den Sitzen. ICF Er habe darauf bestanden, dass die Arbeiter weiter bohren — tiefer und tiefer und tiefer. ICF beschreibt sich selbst als überkonfessionelle Freikirche auf biblischer Grundlage. Nicht jede Antwort, die aus dem Publikum kommt, gefällt mir. Und wenn ich sage: Es kommen aber auf Nachfrage teilweise auch sehr komische, manchmal rührende Sachen ans Licht und die Spontaneität des Künstlers ist ja das Tolle daran, Kunst live zu erleben.

Wie ich immer sage: Ich richte mich immer nach meinem eigenen Geschmack. Tabus zu übertreten ist okay, wenn es den Sinn hat, Inhalte zu vermitteln, die man anders nicht übertragen könnte. Wenn es aber nur darum geht, Grenzen zu verletzen, um einen gewissen Schockeffekt beim Publikum zu erreichen, ist für mich auch die Grenze des guten Geschmacks erreicht. Zudem hängt es stark davon ab, in welchem Kontext man heikle, oder intime Dinge ausspricht.

Es ist ein Unterschied, ob ich mich hämisch über geliftete Promis lustig mache, oder mich selbst und meine Winke-Arme und meine Probleme mit der Intimrasur zum Zentrum des Spotts mache. Oft sind dabei genau die Dinge, von denen ich beim Entwickeln des Programms glaubte: Und es ist ein wunderschöner Moment, wenn Menschen zusammen in einem Saal über dasselbe lachen. Frau Brandl, wie und wann entstand der Gedanke: Ich will Kabarettistin werden? Wie kam es dazu? Sie finden einen guten Grat zwischen Blödelei und Gesellschaftskritik.

Was braucht es, dass Humor die Kritik transportiert und nicht lächerlich macht? Ihr Programm ist nicht statisch,beinhaltet immer auch Raum fürImprovisation. Birgt das nicht auchein Risiko? Aber wie weit darf man sich thematisch unterhalb der Gürtellinie bewegen, ohne dabei geschmacklos zu werden? Ihre Meinung ist uns wichtig. Artikel bewerten Jetzt Korrektur melden.

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Das Album ist von Patrick Pulsinger produziert? Genau, von Patrick Pulsinger und von Bartellow aus München. Das ist ein Musiker, der spielt unter anderem auch bei Pollyester. Er ist auch so ein Munich Disco-Wizzard. Die zwei haben das zusammen gemacht, natürlich im Pulsinger Studio.

Ja, das wollte ich unbedingt. Ich sagte "Patrick, du musst mit mir das Album machen! Und ich hatte schon öfter mal angeklopft. Für das Album hat es dann funktioniert. Er mochte die Songs und er hatte irgendwie super Bock drauf gehabt.

Auch den Style konnte er gut vertreten. Das ist alles letzten Sommer passiert. Wir haben im Mai angefangen, da haben wir die erste Single produziert und haben bis Ende Oktober weiter gemacht. In deiner Musik stecken recht viele Zitate. Klischees aus den 80er Jahren, die du aufgreifst. Man tappt schnell in die Falle, wo es nur noch nach Kopie klingt.

Wie hast du diesen schmalen Grad getroffen, wo es trotzdem deine Musik ist, und originell ist? Ich glaube es rührt schon daher, dass ich eine musikalische Ausbildung habe, und dass ich erst relativ spät ins Pop-Business eingestiegen bin. Ich habe über zehn Jahre lang Jazz studiert und habe wahrscheinlich zu viele andere Sachen im Kopf dazu. Ich kann da gar nicht so rein rutschen. Ich höre tausend verschiedene Dinge. Ich bin überhaupt nie in irgendeiner Schiene drin gewesen.

Ich habe nie nur einen bestimmten Style gehört. Ich glaube das passiert nur, wenn man sich nur mit dem beschäftigt und nur so ein Stuff hört. Das ist bei mir überhaupt nicht der Fall. Ich habe ganz lange ganz andere Musik gemacht. Dann kam irgendwann die Liebe zum eigenen Songwriting. Ich wollte, dass die Leute tanzen, aber es ging nicht wenn ich mit der Westernklampfe auf der Bühne stand. Für mich ist die Musik aus den Achtzigern teilweise viel tanzbarer als moderne Tanzmusik.

Solche EDM-Sachen sind mir entweder zu schnell oder zu langsam. Ich kann es nicht anders erklären. Mit dem Popo wackeln kann man dazu, aber mehr geht nicht. Und so schreib ich auch die Songs. Ich spring wirklich so lange im Zimmer herum, bis es funktioniert. Wenn ich das Gefühl hab, dass ich mich am Besten zum Beat bewegen kann, dann ist es approved. Zwischen den späten Siebzigern und den frühen Neunzigern ist einfach viel Musik produziert worden, die sich so anfühlt, und die das macht.

Aber die Backing-Vocals scheinst du live mit Looper einzusingen? Da bin ich extrem oldschool. Alles was auf der Bühne live passiert mit Stimme loope ich einfach selber. Das ist natürlich riskant, es kann immer etwas passieren. Aber mir wird sonst langweilig.

Dann kann ich mich direkt alleine auf die Bühne stellen. Die Arbeit treibt es zu wild mit der Zeit. Geld und Arbeit gehen nur zusammen auf Partys. Aber die drei vergessen nicht zu drohen, was ein bedingungsloses Grundeinkommen anrichten würde: Für die Antworten wird es zahlenlastig auf der Lamettabühne, per Beamer wird vorgerechnet: Über Milliarden Euro gibt der Staat jährlich für Sozialleistungen aus. Würden diese auf die knapp 82 Millionen Bürger aufgeteilt, könnte jeder schon mal über Euro im Monat bekommen — vom Baby bis zum Rentner.

Und aufhören zu arbeiten würden die Leute auch nicht: Schon jetzt verrichten gerade Frauen mehr unbezahlte als bezahlte Arbeit, etwa in der Kinderbetreuung oder der Pflege. Klingt anarchisch, und mancher tut sich etwas schwer mit den Zeilen. Dabei gehe es ja gar nicht darum, sich von der Arbeit an sich zu befreien, versichert La Hengst hinterher.

Sondern einen selbstbestimmten Begriff davon zu entwickeln, jenseits der sozialversicherungspflichtigen Lohnarbeit. Auf der Bühne zieht sich indes die Arbeit das lila Kleid der Emanzipation an — sie hat gar nicht gewusst, dass sie so schön sein kann. Aber wer macht denn jetzt freiwillig den Dreck der anderen weg? Eigentlich sollten die Sänger nicht von fiktiven, sondern tatsächlichen Erfahrungen künden. Bezuschusst wurde das Stück dann vom Hauptstadtkulturfonds.

Das war Ihnen schon klar, dass es sich bei dem Projekt um eine abendfüllende Fiktion handelt, oder? Oder dachten Sie tatsächlich, das vieldiskutierte bedingungslose Grundeinkommen sei über einen ernstzunehmenden Zeitraum ausprobiert worden? Als Pilotprojekt für die revolutionäre Umgestaltung unseres kritikwürdigen Lohnarbeitssystems?

Pardon, aber dann sind Sie für die Länge dieses Artikels einer Utopie aufgesessen. In diesem Sinne, noch mal alle zusammen: Wir singen zu Senkung der ….

Das "Bedingungslose Grundeinsingen" findet in den Sohiensaelen letztmalig am Dienstag 2. April um 20 Uhr statt. Mild-cremiger Frühlingsblütenhonig vom Bio-Imker aus Thüringen, gemischt mit fairem tazpresso — herzhaft, kräftig, super lecker. Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette. Wenn Sie Ihren Kommentar nicht finden, klicken Sie bitte hier.

Der Verweis auf das Konsumsteuersystem fehlt in diesem Artikel, weil es in diesem Artikel nicht um die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens geht. Warum fehlt in diesem Artikel über das Bedingungslose Grundeinkommen wie so oft der Verweis auf das Konsumsteuersystem Mehrwertsteuer als einzige Steuer; www. Dieses klärt nicht nur eindeutig die Frage nach der Finanzierung des bGE, sondern geht noch viel weiter: Staatsverschuldung, Kulturabbau, zunehmende Steuerungerechtigkeit, schleichende Privatisierung von Krankenversorgung, öffentlichem Personenverkehr und Postwesen und Umweltzerstörung.

Auch die Wirtschaft würde profitieren. Je eher die MwSt die anderen Steuerarten ersetzt, umso besser für uns alle!. Somit können Sie sich neben Mandeville und Marquise de Sade einreihen. Das wäre doch schön,zumindestens bis zum Staatsbankrott. Dann können wir alle gegen die Troika demonstrieren ,welche uns kein Geld leihen will,wenn wir so weitermachen.

Daher empfehle ich das hier: Statege, lieber Stratege, ich denke diese Rechnung geht nicht auf und klingt nur plausibel. Die paar Millionen Bürger, die wirklich Euro ausgezahlt bekommen sind schon locker zu verkraften von der Gesellschaft.

In einem Punkt sollte dieser Artikel ergänzt werden: Die "versorgten" Personen bildeten sich weiter, qualifizierten sich für bessere Beschäftigungen; der Krankenstand ging herunter … Nur kam eine "Finanzkrise" der Auswertung des Experiments das bei Erfolg auf ganz Kanda hätte ausgedehnt werden sollen in die Quere: Die Mittel für die Analyse wurden bis heute nicht bewilligt.

Pilotprojekt für eine gerechtere Welt? Das Bürgergeld wird gar nichts ändern. Nicht ohne vorherige Total-Enteignung. Weswegen die Anderen deutlich früher gezwungen sein werden, doch wieder Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht tun wollen. Nur, dass die Wohlhabenderen dann noch entschiedener erklären können: Es zementiert eine Abhängigkeit, die das genaue Gegenteil der Emanzipation ist. Er ist die Quintessenz aus Jahrzehnten des durch Entfremdung von der Arbeit erzeugten unverdienten Reichtums.




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Auch den Style konnte er gut vertreten. Das ist alles letzten Sommer passiert. Wir haben im Mai angefangen, da haben wir die erste Single produziert und haben bis Ende Oktober weiter gemacht. In deiner Musik stecken recht viele Zitate. Klischees aus den 80er Jahren, die du aufgreifst. Man tappt schnell in die Falle, wo es nur noch nach Kopie klingt. Wie hast du diesen schmalen Grad getroffen, wo es trotzdem deine Musik ist, und originell ist? Ich glaube es rührt schon daher, dass ich eine musikalische Ausbildung habe, und dass ich erst relativ spät ins Pop-Business eingestiegen bin.

Ich habe über zehn Jahre lang Jazz studiert und habe wahrscheinlich zu viele andere Sachen im Kopf dazu. Ich kann da gar nicht so rein rutschen. Ich höre tausend verschiedene Dinge. Ich bin überhaupt nie in irgendeiner Schiene drin gewesen. Ich habe nie nur einen bestimmten Style gehört. Ich glaube das passiert nur, wenn man sich nur mit dem beschäftigt und nur so ein Stuff hört.

Das ist bei mir überhaupt nicht der Fall. Ich habe ganz lange ganz andere Musik gemacht. Dann kam irgendwann die Liebe zum eigenen Songwriting.

Ich wollte, dass die Leute tanzen, aber es ging nicht wenn ich mit der Westernklampfe auf der Bühne stand. Für mich ist die Musik aus den Achtzigern teilweise viel tanzbarer als moderne Tanzmusik. Solche EDM-Sachen sind mir entweder zu schnell oder zu langsam. Ich kann es nicht anders erklären.

Mit dem Popo wackeln kann man dazu, aber mehr geht nicht. Und so schreib ich auch die Songs. Ich spring wirklich so lange im Zimmer herum, bis es funktioniert.

Wenn ich das Gefühl hab, dass ich mich am Besten zum Beat bewegen kann, dann ist es approved. Zwischen den späten Siebzigern und den frühen Neunzigern ist einfach viel Musik produziert worden, die sich so anfühlt, und die das macht. Aber die Backing-Vocals scheinst du live mit Looper einzusingen? Da bin ich extrem oldschool.

Alles was auf der Bühne live passiert mit Stimme loope ich einfach selber. Das ist natürlich riskant, es kann immer etwas passieren. Aber mir wird sonst langweilig. Dann kann ich mich direkt alleine auf die Bühne stellen. Natürlich rennen Sachen mit, denn wenn ich es genau so spielen würde wie es auf dem Album klingt, dann bräuchte ich zehn Leute auf der Bühne.

Es ist auch ein anderes Feeling, man ist konzentrierter, man macht mehr, und es ist einfach nicht jeder Abend gleich. Und wenn irgendwas passiert, Fuck it, dann passiert eben was. Ich versteh wenn andere Leute das machen, aber ich selber mag's nicht. Bei einem Song singst du auch auf Deutsch. Das hat mir sehr gut gefallen. Warum machst du das nicht öfters? Ist auch ein ganz toller Wiener Musiker. Wir haben den Text zusammen auf Deutsch geschrieben, denn er macht ja immer alles auf Deutsch.

Ich fand das so cool und mochte den Text, dann hab ich das übernommen. Den deutschen Befürwortern ist es eine Antwort auf die Tatsache, dass in der heutigen, stark automatisierten Arbeitswelt einfach nicht mehr genügend existenzsichernde Lohnarbeit vorhanden ist. Gut sei das Grundeinkommen, so wird gesungen, weil es das Paradies auf Erden wäre, der Chef ein Arschloch ist oder man gern mehr Kinder hätte.

Weil Geld die Wurzel allen Übels ist, weil man kein Bock mehr hat, weil man kurz vor dem Burn-out steht. Weil man sich von keinem Amt mehr erniedrigen lassen muss. Weil man nur frei sein kann, wenn es auch die anderen sind. Die Testpersonen wissen es noch genauer: Das bedingungslose Grundeinkommen gebe die Freiheit, zu Sachen nein zu sagen, die man eigentlich nie machen wollte.

Und ja zu denen, die man sich nie leisten konnte. Der andere lebt seit Jahren ohne Uhr. Der Künstler hat endlich Zeit für seine nichtmenschliche Kunst. Der IT-Coach arbeitet für Menschen, die ihn nicht bezahlen können, aber trotzdem brauchen. Die Lehrerin kann in Ruhe über Utopien wie die inklusive Schule nachdenken. Und die Managerin arbeitet weniger. Das sei gut für die Gesundheit. Aber auch die Kritiker der Idee sind an diesem Abend mit auf der Bühne: Freilich leiden auch sie unter der Gegenwart, wie sie bildgewaltig vorführen: Die Arbeit treibt es zu wild mit der Zeit.

Geld und Arbeit gehen nur zusammen auf Partys. Aber die drei vergessen nicht zu drohen, was ein bedingungsloses Grundeinkommen anrichten würde: Für die Antworten wird es zahlenlastig auf der Lamettabühne, per Beamer wird vorgerechnet: Über Milliarden Euro gibt der Staat jährlich für Sozialleistungen aus. Würden diese auf die knapp 82 Millionen Bürger aufgeteilt, könnte jeder schon mal über Euro im Monat bekommen — vom Baby bis zum Rentner. Und aufhören zu arbeiten würden die Leute auch nicht: Schon jetzt verrichten gerade Frauen mehr unbezahlte als bezahlte Arbeit, etwa in der Kinderbetreuung oder der Pflege.

Klingt anarchisch, und mancher tut sich etwas schwer mit den Zeilen. Dabei gehe es ja gar nicht darum, sich von der Arbeit an sich zu befreien, versichert La Hengst hinterher. Sondern einen selbstbestimmten Begriff davon zu entwickeln, jenseits der sozialversicherungspflichtigen Lohnarbeit. Auf der Bühne zieht sich indes die Arbeit das lila Kleid der Emanzipation an — sie hat gar nicht gewusst, dass sie so schön sein kann.

Aber wer macht denn jetzt freiwillig den Dreck der anderen weg? Eigentlich sollten die Sänger nicht von fiktiven, sondern tatsächlichen Erfahrungen künden. Bezuschusst wurde das Stück dann vom Hauptstadtkulturfonds. Das war Ihnen schon klar, dass es sich bei dem Projekt um eine abendfüllende Fiktion handelt, oder? Oder dachten Sie tatsächlich, das vieldiskutierte bedingungslose Grundeinkommen sei über einen ernstzunehmenden Zeitraum ausprobiert worden?

Als Pilotprojekt für die revolutionäre Umgestaltung unseres kritikwürdigen Lohnarbeitssystems? Pardon, aber dann sind Sie für die Länge dieses Artikels einer Utopie aufgesessen. In diesem Sinne, noch mal alle zusammen: Wir singen zu Senkung der …. Das "Bedingungslose Grundeinsingen" findet in den Sohiensaelen letztmalig am Dienstag 2. April um 20 Uhr statt. Mild-cremiger Frühlingsblütenhonig vom Bio-Imker aus Thüringen, gemischt mit fairem tazpresso — herzhaft, kräftig, super lecker.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette. Wenn Sie Ihren Kommentar nicht finden, klicken Sie bitte hier. Der Verweis auf das Konsumsteuersystem fehlt in diesem Artikel, weil es in diesem Artikel nicht um die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens geht.

Warum fehlt in diesem Artikel über das Bedingungslose Grundeinkommen wie so oft der Verweis auf das Konsumsteuersystem Mehrwertsteuer als einzige Steuer; www. Dieses klärt nicht nur eindeutig die Frage nach der Finanzierung des bGE, sondern geht noch viel weiter: Staatsverschuldung, Kulturabbau, zunehmende Steuerungerechtigkeit, schleichende Privatisierung von Krankenversorgung, öffentlichem Personenverkehr und Postwesen und Umweltzerstörung.

Auch die Wirtschaft würde profitieren. Je eher die MwSt die anderen Steuerarten ersetzt, umso besser für uns alle!.

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